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Archiv für die Kategorie ‘Expertenwissen’

Expertenwissen

Dienstag, 09. März 2010

Liebe Whisperer,

an dieser Stelle findet ihr die Beiträge von unseren SERAMIS®-Experten. Hier werden die Antworten auf Fragen von den Projekt-Teilnehmern und andere hilfreiche Tipps veröffentlicht:

Fragen zum SERAMIS® Standard Granulat:

Fragen zum SERAMIS® Gießanzeiger:

Fragen zum SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen:

Generelle Fragen zu SERAMIS®

Für den Fall, dass ihr hier auf eine Frage keine Antwort findet, könnt ihr uns auch jederzeit über das Kontaktformular schreiben.

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Das Umtopfen in SERAMIS® Ton-Granulat

Dienstag, 09. März 2010

SERAMIS® ist für alle Zimmerpflanzen geeignet und ein Umtopfen der Pflanzen ist das ganze Jahr problemlos möglich.

Für Ihr Umtopfen benötigen Sie zunächst einmal einen wasserdichten Topf  in beliebiger Form, ausreichend SERAMIS® Ton-Granulat, einen Gießanzeiger pro Topf und Dünger (entweder SERAMIS® flüssige Vitalnahrung  oder SERAMIS® Langzeitnahrung, je nach Bedarf für Grün- oder Blühpflanzen). Und schon kann es los gehen!

Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf. Füllen Sie den Topf zu 1/3 mit dem SERAMIS® Ton-Granulat. Setzen Sie die Pflanze mit dem Erdballen hinein und füllen Sie den Topf mit Granulat auf. Stecken Sie den SERAMIS® Gießanzeiger bis zum unteren Rand des Anzeigefeldes in den Wurzelbereich der Pflanze.

Gießen Sie die Pflanze: Haben Sie das Topfverhältnis von 2/3 SERAMIS®  zu 1/3 Erde eingehalten beträgt die optimale Gießmenge ca. 1/4 des Topfvolumens. Gießen Sie die Pflanze jetzt erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers "rot" ist. Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert, also muss nicht gegossen werden.

Ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Pflanzen nicht "übergießen". Die Gießintervalle verlängern sich deutlich beim Gebrauch von SERAMIS®. Gießen Sie erst wieder, wenn der Gießanzeiger "rot" anzeigt.

Bitte verwenden Sie für Ihre Pflanzen die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung/die Langzeitnahrung für Grünpflanzen bzw. Blühpflanzen, da diese auf das SERAMIS®-System abgestimmt sind.
Achten Sie auch unbedingt darauf, dass die Bedürfnisse der Pflanzen was Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur usw. angeht, erfüllt werden, denn Pflanzen die sich nicht wohl fühlen lassen schnell einmal die Blätter hängen.

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Kann man Bananenpflanzen in SERAMIS® topfen?

Dienstag, 09. März 2010

Sie können Ihre Bananenpflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Pflegeansprüche in Bezug auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht der einzelnen Pflanzen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflanzen im Winter eine Ruhephase benötigen in der sie kühl und hell stehen. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen draußen sehr wohl.

Bitte verwenden Sie die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Blühpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, im Winter bitte nur bei jedem zweiten Gießen.

Bananen haben einen sehr hohen Wasserbedarf, vor allem im Winter wenn die Heizungen laufen und die Luftfeuchtigkeit sinkt.

Die optimale Gießmenge beträgt – haben Sie das Umtopfverhältnis von 2/3 SERAMIS® Ton-Granulat zu 1/3 Erdballen eingehalten – ¼ des Topfvolumens. Dies ist die maximale Wassermenge, die das Granulat speichern kann – und so bekommt Ihre Pflanze auch keine nassen Füße.

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Kann man Zitruspflanzen auch in SERAMIS® topfen?

Dienstag, 09. März 2010

Sie können Ihre Zitruspflanzen problemlos in SERAMIS® topfen.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Pflegeansprüche in Bezug auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht der einzelnen Pflanzen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflanzen im Winter eine Ruhephase benötigen in der sie kühl und hell stehen. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen draußen sehr wohl.

Bitte verwenden Sie die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Blühpflanzen. Im Sommer düngen Sie bitte bei jedem Gießen, im Winter bitte nur bei jedem zweiten Gießen.

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Können Kakteen, Sukkulenten und Kräuter in SERAMIS® gepflanzt werden?

Dienstag, 09. März 2010

Kakteen, Sukkulenten und Kräuter können in SERAMIS® gepflanzt werden. Bitte beachten Sie, dass diese Pflanzen weniger Nährstoffe brauchen und deshalb nur bei jedem 2. Gießen gedüngt werden sollten. Pflanzen, die sich in der Ruhephase befinden werden auch nur bei jedem 2. Gießen gedüngt. Für die Düngung der Kräuter und Kakteen verwenden Sie bitte die flüssige SERAMIS® Vitalnahrung für Blühpflanzen. Bei Kakteen müssen Sie nicht sofort, wenn der Gießanzeiger "rot" anzeigt, gießen. Sie können auch noch einige Tage (ca. 4-5) verstreichen lassen.

Bitte gehen Sie beim Umtopfen wie folgt vor:

- wasserdichtes Pflanzgefäß verwenden (bei Metallgefäßen bitte unbedingt das Gefäß mit 

  Folie auslegen, da sich schädliche Metallionen lösen können)

- Gefäßvolumen ermitteln (wichtig für die Gießmenge)

- Pflanze mit komplettem Erdballen topfen

- optimales Pflanzverhältnis ist 1/3 Pflanzballen zu 2/3 SERAMIS®

- SERAMIS® Gießanzeiger in den Erdballen stecken

- Gießen und zwar 1/4 des Topfvolumens

- zum Ablesen den Gießanzeiger im Erdballen lassen

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Was ist das für ein weißer Belag auf dem SERAMIS® Ton-Granulat?

Dienstag, 09. März 2010

Ein weißer Belag auf dem SERAMIS® Ton-Granulat kann zum einen eine Auskristallisierung von Salzen sein, zum anderen kann es sich um ein Schimmelpilzwachstum handeln. Beides unterscheidet sich wie folgt:

  • Auskristallisierungen sind weiß, lassen sich in der Regel gut abkratzen und sind in der Regel wasserlöslich.
  • Schimmelpilze sind an einem watteartigem, grau-weißem Geflecht zu erkennen, das sich schmierig anfühlt, wenn man es zwischen den Fingern reibt.

Beides ist für die Pflanze nicht schädlich, es sieht nur unschön aus.
Auskristallisierungen entstehen dadurch, dass Salze aus dem Dünger und dem Gießwasser im Wasser gelöst an die Substratoberfläche wandern. Dort verdunstet das Wasser, die Salze bleiben zurück und reichern sich an der Oberfläche an. Die Auskristallisierungen treten besonders bei hartem Gießwasser (enthält viel Kalk) in Verbindung mit zu feuchtem Granulat auf. Steht Ihnen nur hartes Wasser zur Verfügung, können Sie durch Maßnahmen wie Abkochen, Einhängen eines Torfsäckchens und Mischen des Gießwassers mit Regenwasser die Wasserhärte verringern.
Um die Auskristallisierungen zu entfernen ersetzen Sie die obere Schicht durch neues Granulat.
Das SERAMIS® Ton-Granulat an sich ist nahezu keimfrei, da das Substrat bei über 900°C gebrannt wird. Im Erdballen der Pflanze können jedoch neben anderen Stoffen auch Schimmelpilze enthalten sein, die bei zu feuchtem Granulat auskeimen können. Dies gilt im übrigen auch für die Schimmelsporen, die in der normalen Raumluft vorhanden sind.
Treten Schimmelpilze auf, sollte das befallene Ton-Granulat entfernt, durch neues ersetzt und dieses trockener gehalten werden.

Bitte beachten Sie die optimale Gießmenge:

Haben Sie beim Umtopfen das Verhältnis 1/3 Erdballen 2/3 SERAMIS® berücksichtigt, beträgt die optimale Gießmenge 1/4 des Topfvolumens. Gießen Sie die Pflanze erst wieder, wenn das Anzeigefeld des Gießanzeigers komplett "rot" ist. Nach dem Gießvorgang wechselt der Gießanzeiger erst nach ca. 2-4 Stunden von "rot" auf "blau". Zeigt er "blau", ist noch genügend Feuchtigkeit gespeichert, also muss nicht gegossen werden.

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Eignet sich SERAMIS auch zur Anzucht von Jungpflanzen?

Dienstag, 09. März 2010

SERAMIS® eignet sich hervorragend zum Aussäen und Anziehen von Stecklingen oder Ablegern, da keine Erde erforderlich ist. Die Ableger können mit ihren schwach ausgebildeten Wurzeln direkt in SERAMIS® eingepflanzt werden. Wichtig ist, dass Sie das Granulat mit den Stecklingen bzw. Ablegern feucht aber nicht nass halten und der Steckling oder Ableger hell steht (am besten setzen Sie den SERAMIS® Gießanzeiger ein). Ideal ist ein Minigewächshaus, denn in diesem können Sie die Luftfeuchtigkeit steuern. Dies ist für die Stecklinge wichtig, ansonsten verlieren sie sehr viel Flüssigkeit über die vorhandenen Blätter.
Vergessen Sie auch nicht Ihre Pflänzchen zu Düngen. Verwenden Sie hierzu die SERAMIS® flüssige Vitalnahrung für Grün- oder Blühpflanzen, da diese speziell auf das SERAMIS® System abgestimmt und Ihre Pflanzen so optimal versorgt sind.

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Wie erkenne ich, ohne Gießanzeiger, wann meine Pflanze in SERAMIS® Standard Granulat Wasser benötigt?

Dienstag, 09. März 2010

Falls Sie keinen Gießanzeiger verwenden wollen, können Sie sich an der Farbe der Tonkörnchen orientieren. Wenn die oberen 1-3 cm des Pflanzbodens, je nach Topfhöhe abgetrocknet sind, sollten Sie Ihre Pflanzen gießen. Trockener Pflanzboden hat eine hellere Farbe als feuchter.

Es bleibt jedoch immer ein Restrisiko, da Sie die Feuchte in der tieferen Schicht nicht optimal berücksichtigen können.

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Kann man einen Bonsai auch in SERAMIS® pflanzen?

Dienstag, 09. März 2010

Auch Bonsai können in SERAMIS® getopft werden. Hier gilt die gleiche Vorgehensweise wie beim Umtopfen mit spezieller Bonsai-Erde. Wichtig ist beim Umtopfen die Unterscheidung von Freilandbonsai, die unbedingt in ein offenes Gefäß getopft werden müssen und Zimmerbonsai, die hingegen in geschlossene Gefäße gepflanzt werden. Nur so kann die optimale Aufnahme und Speicherung des Gießwassers erreicht werden.

Offene Gefäße sind im Freien wichtig, damit überschüssiges Regenwasser abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Diese Gefäße müssen in jedem Fall auf einem Untersetzer stehen, damit das abfließende, durch Staubteilchen rotgefärbte Wasser aufgefangen wird.

In SERAMIS® gepflanzte Bonsai werden genauso gepflegt wie Bonsai, die in spezieller Bonsai-Erde stehen. Gedüngt werden die Pflanzen mit der SERAMIS® Vitalnahrung für Grün- bzw. Blühpflanzen. Diese Dünger sind speziell auf das poröse Ton-Granulat abgestimmt und werden bei jedem Gießen dem Gießwasser beigemischt. Mit Ausnahme der Ruheperioden. In diesen erfolgt keine Düngung.

Das optimale Pflanzverhältnis beträgt 1/3 Erdballen zu 2/3 SERAMIS®.

Durch den Einsatz von SERAMIS® können Bonsai, die sehr empfindlich gegenüber Trockenheit sind, leichter kultiviert werden.

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Gießanzeiger sind NICHT für SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen geeignet!

Dienstag, 09. März 2010

Das neue SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen ist eine Mischung aus größeren Tonkörnchen und hochwertiger Pinienrinde. Die Mischung von SERAMIS® mit Pinienrinde besteht aus unterschiedlich großen Bestandteilen und dadurch entstehen Zwischenräume. Diese führen dazu, dass die Kontaktfläche des Glasfaserpapiers im Gießanzeiger geringer ist oder evtl. keine Kontaktfläche besteht. Dadurch ist die optimale Funktion des Gießanzeigers nicht mehr gewährleistet und das Anzeigefeld des Gießanzeigers schlägt nach dem Gießen z.B. nicht von rot auf blau um.

Wir empfehlen aus diesem Grund die Orchidee in einen Topf mit Abzugsloch zu pflanzen, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Bitte gießen Sie die Orchidee am besten langsam und flächig über den ganzen Topf verteilt. So hat das Granulat die Möglichkeit schon während des Gießens das Wasser aufzunehmen und zu speichern. An der Farbe des Granulates können Sie den Gießzeitpunkt erkennen. Ist das SERAMIS® der Mischung an der Oberfläche und bis ca. 1-2 cm in die Tiefe sehr hellrot, dann ist es Zeit zu gießen. Zusätzlich können Sie am Aussehen der Blätter (weniger fest) erkennen, ob die Pflanze Wasser benötigt.

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