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Archiv für die Kategorie ‘Expertenwissen’

Hilfreiche Tipps zum SERAMIS® Gießanzeiger (NICHT für Orchideen-Spezial-Substrat geeignet)

Dienstag, 09. März 2010

Der SERAMIS® Gießanzeiger misst die Feuchtigkeit im Erdwurzelballen der Pflanze. Daher sollte er nach dem Umtopfen der Pflanze bis zum Anzeigefeld in den Wurzelballen gesteckt werden. Durch eine Öffnung im unteren Teil des Gießanzeigers besteht ein Kontakt zwischen Wurzelballen und Feuchtevlies. Ist der Wurzelballen feucht, signalisiert die Anzeige "blau". Trocknet das Ton-Granulat durch die Wasseraufnahme der Pflanze aus, schlägt die Farbe um auf "rot".

Der Gießanzeiger gibt den Gießzeitpunkt, nicht die Gießmenge an. Diese richtet sich nach der Topfgröße und beträgt bei dem Verhältnis 1/3 Erde, 2/3 SERAMIS® Ton-Granulat ein Viertel des Topfvolumens. Nach dem Gießen der Pflanze benötigt der Gießanzeiger je nach Topfgröße ca. 2-4 Stunden für den Farbumschlag auf "blau".

Bitte ziehen Sie keinesfalls den Gießanzeiger zum Ablesen aus dem Topf, da damit das empfindliche Feuchtevlies an der Spitze des Gießanzeigers zerstört werden kann.

Die Lebensdauer der SERAMIS® Gießanzeiger ist begrenzt und stark abhängig von der Qualität des Gießwassers.

- Bei sehr kalkhaltigem Wasser lagert sich mit der Zeit Kalk auf dem Glasfaserpapier ab, wodurch der Farbumschlag behindert werden kann. (Auskunft über die Qualität Ihres Wassers – z.B. Härtegrad – erhalten Sie über das örtliche Wasserwerk.)

- Auch können sich im Anzeigefeld Huminsäuren (natürliche Bestandteile der Erde) ablagern, die das Glasfaserpapier braun-schwarz färben.

Testen Sie die Härte Ihres Wassers doch ruhig einmal mit den beiliegenden Teststreifen!

Tipp: Sollten Sie sehr hartes Gießwasser haben, können Sie dieses mit Regenwasser oder mit Wasser aus einem handelsüblichen Wasserenthärter mischen, oder einfach über Nacht ein mit Torf gefülltes Säckchen in das Gießwasser hängen. (Der Torf entzieht dem Wasser den Kalk.).

Haben Sie Bedenken, dass der Gießanzeiger nicht korrekt anzeigt? Sie können dies ganz leicht selber überprüfen:

Wechselt Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "blau" auf "rot", überprüfen Sie die Ablesbarkeit am besten durch ein Austrocknen des Gießanzeigers: Dazu nehmen Sie den Gießanzeiger aus dem Topf und legen ihn an einen warmen Ort, wo er austrocknen kann (mind. ein Tag). Er sollte nun "rot" anzeigen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt.

Falls Ihr Gießanzeiger die Farbe nicht von "rot" auf "blau" wechselt, überprüfen Sie die Funktion und die Ablesbarkeit am besten durch den sogenannten Wasserglastest: Hierfür stellen Sie den Gießanzeiger mit „rotem“ Display in ein mit Wasser gefülltes Glas. Spätestens nach einer halben Stunde sollte er von "rot" auf "blau" umschlagen. Falls das nicht der Fall ist, ist der Gießanzeiger defekt.

Die Gießanzeiger sind nur für das SERAMIS® Standard-Granulat geeignet und nicht für das SERAMIS® Orchideen-Spezial-Substrat!

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Wie gieße ich meine Orchideen nach dem Umtopfen in SERAMIS® Spezial-Substrat für Orchideen?

Dienstag, 09. März 2010

"Es ist generell schwierig eine allgemeine Gießanleitung für Orchideen zu geben, da die Gießmenge und das Gießintervall stark variiert, abhängig von Faktoren wie Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc." so unser Orchideen-Experte Herr Krusche, 1. Vorsitzender der Orchideenfreunde Ostwestfalen-Lippe e.V. (http://www.oowl.de/). Die mehr als 200 Mitglieder des Vereins OOWL haben seit der Einführung des SERAMIS® SPEZIAL-SUBSTRAT FÜR ORCHIDEEN bereits rund 3.000 Liter des Substrates umgetopft und sind begeistert.
Herr Krusche empfiehlt die Orchideen generell immer feucht, jedoch nie nass zu halten. Eine kurze Trockenphase schadet der Orchidee nicht, Staunässe hingegen ist für sie tödlich, da dann schnell Wurzelfäulnis entsteht. Was das Gießen der Orchideen betrifft, so kann man grundsätzlich zwei Möglichkeiten unterscheiden:
1. Gießen von Oben.
Generell sollte wenig Flüssigkeit von oben peu a peu gegossen werden. Das SERAMIS® Tongranulat saugt die Flüssigkeit auf und gibt sie gleichmäßig wieder an die Pflanze ab. Überschüssiges Wasser sollte unten wieder aus dem Topf laufen können bzw. in geschlossenen Gefäßen durch eine Drainage aus ca. 3 cm SERAMIS® Standard Ton-Granulat aufgefangen werden, sodass die empfindlichen Wurzeln nie im Wasser stehen.
Für Orchideen, die in geschlossene Gefäße gepflanzt sind (z.B. in Glasvasen) ist das die einzige Möglichkeit der Bewässerung.
2. Tauchen
Die zweite Möglichkeit Orchideen zu wässern ist das Tauchen, jedoch nur Möglich, wenn die Orchideen in einem durchsichtigen Topf mit Drainage gepflanzt ist, der dann in einem Übertopf platziert ist. Dabei taucht man den Wurzelballen der Orchidee mitsamt dem durchsichtigen Topf  mit Drainage kurz unter Wasser (z.B. in einen Eimer oder im Waschbecken). Der Topf sollte so lange unter Wasser bleiben, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Anschließend muss man den Topf gut abtropfen und antrocknen lassen, indem man ihn z.B. auf einem Regal stehen lässt, bevor man ihn wieder in den Übertopf setzt.
Beim Tauchen betragen die Gießintervalle etwa 1 1/2 – 2 Wochen. Man sollte auf jeden Fall warten bis der Topf sich wieder ganz leicht anfühlt.
Beim Gießen von oben muss man je nach Pflanzenart, Pflanzengröße, Standort, Licht, Temperatur, Jahreszeit etc. abwägen wann wieder gegossen werden muss. Der Topf sollte sich leicht anfühlen und um auf Nummer sicher zu gehen kann man auch in das Substrat hinein fassen und so testen, ob es sich noch feucht genug anfühlt.
Direkt nach dem Umtopfen sollte man Orchideen nicht gießen, sondern frühestens nach ca. 3 Tagen, sodass evtl. verletzte Wurzeln wieder verheilen können.

Herr Krusche empfiehlt jedoch klar das "Gießen von Oben", da das Tauchen die Gefahr birgt, dass sobald eine Pflanze mit Schädlingen, wie z.B. Läusen, befallen ist, sich diese auch auf alle anderen Pflanzen übertragen.

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Wie häufig muss das SERAMIS®-Spezial-Substrat für Orchideen ausgewechselt werden?

Dienstag, 09. März 2010

Das  SERAMIS®-Granulat hat generell kein Verfallsdatum. Die Erde sollte  jedoch  alle 3 Jahre ausgewechselt werden – bei  Bedarf jedoch auch früher. Das liegt zum Einen daran, dass sich die Rinde (zwar nur langsam) zersetzt, aber vor allem daran, dass die Orchideenwurzeln "Stoffe" absondern, die sich über einen längeren Zeitraum sonst in dem Substrat anreichern.

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Warum lässt meine Orchidee die Blüten fallen und was kann ich dagegen tun?

Dienstag, 09. März 2010

Verliert eine Orchidee die Blüten spricht man von Knospenfall. Knospenfall wird ausgelöst wenn die Pflanze nicht genügend Licht bekommt.
Orchideen werden bei den Großzüchtern unter 900 Watt-Strahlern mit Kunst Licht einer Stärke von 30.000 Lux herangezogen.
Steht die Orchidee nun aber bei diesem grauen Winterwetter bei euch an der Fensterbank bekommt sie lediglich 800 Lux ab. Das ist für sie viel zu dunkel.
Um Knospenfall vorzubeugen sollte man seine Pflanzen also mit speziellen UV-Strahlern beleuchten oder jeden Sonnenstrahl ausnutzen.
Jetzt im Frühjahr schadet es den Pflanzen noch nicht in der direkten Sonne zu stehen. Im Sommer kann dies jedoch kritisch werden, wenn die Fensterscheiben wie ein Brennglas wirken und so schnell sehr hohe Temperaturen auf der Fensterbank entstehen.

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Warum lässt meine Orchidee die Blätter schlapp nach unten hängen und was kann ich dagegen tun?

Dienstag, 09. März 2010

Lässt die Orchidee die Blätter schlapp nach unten hängen und zeigen sich schon erste Falten in Längsrichtung ab ist das im Gegensatz zu anderen Pflanzen kein Zeichen dafür, dass die Orchidee zu wenig Wasser hat, sondern ganz im Gegenteil, dass sie zu viel Wasser  bekommen hat!!
Durch das überschüssige Wasser entstand Staunässe, was sehr schädlich für die empfindlichen Wurzeln ist.
Sind die Wurzeln erst mal geschädigt und beginnen zu faulen, kann man leider nicht mehr viel machen um die Pflanze zu retten.
Als Sofortmaßnahme sollte man die Pflanze versuchen trocken zu legen. Entweder durch abgießen des überschüssigen Wassers oder durch das ersetzen des kompletten Substrates mit neuem, trockenem Substrat.
Generell gilt die Devise, dass Orchideen lieber zu trocken als zu feucht gehalten werden sollten um Kulturfehler vorzubeugen.

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Kann ich meine Orchideen auch während der Blühphase umtopfen?

Dienstag, 09. März 2010

Nur die Orchideen-Art "Phalaenopsis" darf man während der Blühphase umtopfen. Sie ist weniger empfindlich als andere Orchideen, da an den Wurzeln keine feinen Fasern/ Härchen etc. sind, die durch das Umpflanzen verletzt werden könnten. Alle anderen Orchideen also erst umpflanzen wenn sie abgeblüht haben.

Beim Umtopfen ist generell darauf zu achten, dass die Wurzeln nicht verletzt werden. Sollte man allerdings faule oder trockene Wurzeln entdecken sollte man diese abschneiden, bevor die Pflanze in das neue Substrat gepflanzt wird. Nach dem Umtopfen frühestens nach 3 Tagen wieder Gießen, damit die abgeschnittenen Wurzeln bzw. evtl doch verletzte Wurzeln wieder verheilen können, so dass Würzelfäulnis vermieden wird.

Um auf Nummer sicher zu gehen, warten Sie mit dem Umtopfen bis Ihre Orchidee abgeblüht hat, da Umtopfen immer etwas Stress für Pflanzen bedeutet.

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Leitfähigkeit und Dünger

Dienstag, 09. März 2010

Dies ist ein Beitrag von Dr. Molitor von dem Gartenbauinstitut der Forschungsanstalt Geisenheim zum Thema Leitfähigkeit und Dünger.

Der Nährstoffbedarf von Orchideen wird im Hobbybereich, und nicht nur dort, häufig unterschätzt. Dies gilt zumindest für die am häufigsten vorkommenden Orchideengattungen, wie Phalaenopsis, Dendrobien und andere. Eine ganze Reihe Düngungsversuche in Versuchseinrichtungen bestätigen dies. Auch die Titel diesbezüglicher Veröffentlichungen, wie beispielsweise „Orchideen nicht verhungern lassen“ (GRANTZAU 2007; Deutscher Gartenbau 61(15), S. 16-17) oder „Phalaenopsis gut ernähren“ (AMBERGER-OCHSENBAUER 1996; Gärtnerbörse 96(44); S. 2128-2130) weisen darauf hin. Nährstoffkonzentrationen auf Basis von 100 bis 140 mg N/l sind durchaus angebracht. Dies gilt umso mehr, als Orchideen Substrate zumeist grob strukturiert sind. Das bedeutet, dass wenig Wasser und damit wenig Nährstoffe bei einem Gießvorgang im Substrat hängen bleiben.

100-140 mg N/l bedeuten im allgemeinen Leitfähigkeitswerte der Nährlösung von über 1000 bis etwa 1500 µS. Das ist also völlig in Ordnung. Es ist auch unschädlich, wenn die Leitfähigkeit des Gießwassers hinzukommt. Für die Pflanze ist entscheidend die Nährstoffkonzentration. Beim Leitungswasser wird die Leitfähigkeit meist durch Calcium, Magnesium, Hydrogencarbonat und durch Sulfat bewirkt. Alles Ionen, die von der Pflanze in hoher Konzentration problemlos vertragen werden. Anders verhält es sich, wenn das Leitungswasser nennenswerte Gehalte an Natrium und Chlorid enthält. Es kommt also auf den Einzelfall an.

Noch eine Bemerkung zum häufig verwendeten Regenwasser. Regenwasser enthält weder Calcium noch Magnesium. In handelsüblichen Flüssigdüngern sind Calcium und Magnesium nicht enthalten. Das hat technische Gründe, weil sonst Phosphat nicht in Lösung gehalten werden kann. Diese Nährstoffe müssen deshalb über das Gießwasser verabreicht werden, was bei Regenwasser nicht der Fall ist. Somit ist die Pflanze auf den geringen Vorrat im Substrat angewiesen, der bald erschöpft ist. Dies gilt besonders dann, wenn regelmäßig getaucht wird. Die Verwendung von Regenwasser erfordert deshalb eine spezielle Düngestrategie unter Verwendung von Kalksalpeter. Calcium ist ein Makronährstoff, wird demzufolge vergleichsweise großer Menge von der Pflanze benötigt wird. Zumindest ein Verschneiden des Regenwassers mit Leitungswasser sollte deshalb ernsthaft in Betracht gezogen werden.

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Wo kann man das SERAMIS® Vitalisierende Blatt-Pflege Spray erhalten?

Dienstag, 09. März 2010

Das Spray ist genauso wie der 7l Beutel mit Orchideen Spezial Substrat erst ab Januar diesen Jahres erhältlich. Deshalb ist die Distribution leider noch nicht flächendeckend, über ganz Deutschland. Bei neuen Produkten kann es leider schon mal 2-3 Monate dauern, bis die Produkte überall in den Regalen stehen. Daher müsst Ihr Euch noch ein wenig gedulden, um das rundum Verwöhn Programm für Eure Orchideen zu starten!

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Wo kann man SERAMIS® kaufen?

Dienstag, 09. März 2010

Die gesamte SERAMIS® Produktpalette erhalten Sie in gut sortierten Baumärkten wie Obi, Praktiker, Toom etc., in großen Gartencentern und Gärtnereien sowie im Lebensmitteleinzelhandel.

Des Weiteren können Sie SERAMIS® auch online unter www.amazon.de erhalten.

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Wie oft gebe ich SERAMIS® Vitalnahrung in das Gießwasser?

Dienstag, 09. März 2010

Geben Sie bitte bei jedem zweiten Gießen die flüssige SERAMIS® Vitalnahrung in das Gießwasser. Durch die regelmäßige, schonende Bewässerungsdüngung sind Ihre Orchideen immer ideal mit der notwendigen Nahrung versorgt.

Während der Ruhephase im Winter brauchen Sie nur bei jedem vierten Gießen zu düngen.

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