Übermittelt von User: DelCanto
Da ich ein riesen Fan von Pflanzen bin und sie in der ganzen Wohnung verteilt stehen, war ich begeistert, dass ich bei diesem Projekt dabei sein durfte. Leider hab ich mit der normalen Blumenerde meine Pflanzen oft übergossen, dass heißt Schimmel war die Folge und in Wirklichkeit gehen viel mehr Pflanzen durch zu viel Wasser kaputt als durch zu wenig. Meistens lief auch das Wasser aus dem Untersetzer über und ich hatte eine Überschwemmung auf der Fensterbank, dem Boden, oder wo auch immer.
Die Erde verliert ihre Nährstoffe schneller als das Granulat, was durch häufigeres Düngen oder Umsetzen ausgeglichen werden muss. Das Granulat ist lockerer und luftdurchlässig was dem gefürchteten Schimmel das Leben erschwert. Es nimmt die Feuchtigkeit auf und gibt sie nur wieder ab, wenn es die Pflanze benötigt. Düngen ist auch hier notwendig, jedoch nicht so oft wie bei der Erde. Sollte nach langer Zeit doch einmal ein Umtopfen nötig werden gestaltet sich dieses auch erheblich einfacher, da auch vom Gewicht Seramis eindeutig im Vorteil zur Erde liegt.
Mein Erfahrungsbericht:
Seramis wird in unten geschlossen Töpfen (z.B. Übertöpfen) verwendet. Ein Wasserablauf ist weder nötig noch erwünscht, da das ganze Wasser vom Tongranulat aufgesogen werden soll und auch wird. Es fließt also kein Wasser unten raus in irgendwelche Untersetzer oder gar auf den Fußboden. Man kann für Seramis Gefäße oder Übertöpfe nehmen, im Gegensatz zur Erde, auch sonst fast alle wasserdichten Gefäße verwenden. Der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Zum Seramis-System gehören auch Feuchtigkeitsanzeiger, Röhrchen aus Plastik, die ins Substrat gesteckt werden und somit anzeigen, ob das Granulat noch genug Wasser enthält. Ich verwende, dass eine Stück was ich in meinem Testpaket enthalten war aber bei meinen anderen Pflanzen die ich umgetopft habe, kann ich dem Seramis gut ansehen, ob es noch feucht ist oder trocken und solange die Oberfläche im Topf noch feucht ist, braucht sowieso nicht gegossen zu werden, da dann das Innere erst recht noch feucht ist. Auch bei ausgetrockneter Oberfläche ist die Lage nicht kritisch, dann gießt man halt irgendwann, denn wie gesagt: die Pflanzen gehen eher durch zu viel Gießen ein als durch zu wenig. Die Feuchtigkeitsanzeiger werde ich nach meiner Erfahrung wahrscheinlich nicht kaufen, weil ich finde es geht auch ohne sehr gut.
Ich finde der größte Vorteile von Seramis liegt am einfacheren und wenigen Gießen. Auch das Hantieren mit Blumenerde, (was ja eine recht schmutzige Arbeit ist) fällt weg. Weil Seramis einfach verwendet werden kann, das es aus festen Material (Ton) besteht, macht es viel weniger Dreck als die Blumenerde die sehr fein ist und sehr leicht daneben fällt und der Dreck der bei Seramis doch noch entstehen sollte, ist sehr leicht zu entfernen. Auch das eigentliche Eintopfen ist viel einfacher, weil man das Granulat einfach nur in den Topf, um die Pflanze herum, zu schütten braucht. Blumenerde muss man viel gezielter mit den Händen um die Pflanzen verteilen und andrücken. Seramis braucht man nicht festzudrücken, sondern einfach zu schütten. Vorher mit der Blumenerde hatte ich immer Schimmel, den ich mir nicht erklären konnte und der sich immer wieder auf der Blumenerde bildete und auch noch kleine Fliegen anlockte. Einige Versuche, wie weniger Gießen etc. schlugen fehl.
Mit dem Seramis – Pflanzgranulat habe ich das Problem gelöst. Ein Übergießen ist praktisch nicht möglich, denn mit diesem Granulat versorgt sich die Pflanze je nach Bedarf selber mit Wasser. Wenn man die Pflanze nicht gerade monatelang nicht gießt, dann ist auch eine Unterbewässerung kaum möglich. Wenn man die Wasserstandanzeigen verwendet, ist die Anzeige blau muss man noch nicht gießen, wird sie rot benötigen die Pflanzen wieder Wasser. Wie bereits im Vorfeld erklärt, verwende ich einen, bei allen anderen Pflanzen gieße ich nach Gefühl, was mir bis jetzt sehr gut gelungen ist. Dazu muss auch noch erwähnen, ich habe fast alle Pflanzen umgetopft, mir dementsprechend einige Seramis-Pakete gekauft. Nach sehr langem Einlesen und Gesprächen mit Bekannten, denen ich meine Testpakete weitergegeben habe, wurde mir der Tipp gegeben, dass ich selbst meine Rosen, Johnannisbeeren, Lavendel (Lavendel und Johannisbeeren habe ich mit Erde gemischt) in Seramis umtopfen kann. Desweiteren Kakteen und allerlei Grün- und Blühpflanzen.
Ich und meine Tester sind begeistert alle Pflanzen gedeihen mit Seramis sehr gut und sind somit ein idealer Ersatz für unsere gute alte Blumenerde. Zunächst vielleicht etwas teuer, jedoch auf lange Sicht sehr rentabel. Ich kann es also nur empfehlen