Übermittelt von User: ReneBln
Immer wieder habe ich es verschoben den Bericht zu schreiben, ich hoffe, er wird dennoch mit aufgenommen. Am Gewinnspiel muss ich nicht zwingend teilnehmen
Aber wenn ich schon die Möglichkeit bekomme, SERAMIS zu testen, dann will ich auch meine Meinung dazu kundtun
Ich war schon ein wenig überrascht, als der große Karton kam, der auch noch einiges an Gewicht aufzuweisen hatte. Als ich rein sah habe ich mich wie ein Schneekönig gefreut und gleich schon bedauert, dass ich gar nicht so viele Pflanzen habe, die sich auf SERAMIS freuen können… Also habe ich auch was an meine Eltern verschenkt (wie man ja auch machen kann – stand ja im Begleitschreiben). Gefreut habe ich mich auch über die Düngerflaschen. Die Dosierung ist echt simpel, das sollten sich die anderen Düngerhersteller mal locker abgucken. Umgetopft habe ich insgesamt vier kleine Bambuspflanzen (in zwei Behältnissen), eine Orchidee und eine Grünpflanze, dessen Name ich nicht weiß.
Die Arbeit an sich war wirklich recht sauber. Es ging auch relativ schnell. Anders als bei Blumenerde, kamen die kleinen Tonstückchen wesentlich einfacher aus der Packung. Wenn ich Erde in einen Topf geschüttet hatte, fiel auch mal ganz gerne was daneben – schnell landete es dann auf dem Boden, und wenn man Pech hatte trat sich das auch noch irgendwie fest. Nicht so mit SERAMIS. Ich habe mich an die Anleitung gehalten, wollte nichts falsch machen. Zunächst befreite ich die Bambuspflanzen aus ihren Gläsern und habe die Gläser gereinigt. Da ich die schon eine Weile genutzt hatte, hatte sich am Glasrand irgendwann Kalk abgesetzt. Da ich keine größeren Behältnisse für die Bambus-Pflanzen hatte, habe ich sie in die gleichen Gläser eingepflanzt. Ich weiß, sollte man nicht machen, und fürs nächste Mal werde ich auch ein größeres Behältnis wählen.
Ich hatte am Anfang bunte Steinchen unterhalb der Erde gemischt, um kleine farbliche Akzente zu setzen und nicht alles nur mit schwarzer Erde zu haben. die Steine rauszukriegen war eine Sauerei, weil sie sich aufgrund der Dauer, die sie darin waren, verklebten und teilweise gar nicht aus dem Glas kommen wollten. Zum Glück sieht Seramis auch schick aus, so dass ich nicht mehr auf irgendwelche künstlichen bunten Steinchen zurückgreifen muss. Ich habe in der Mitte des Glases jeweils noch einen größeren Bereich mit Erde gelassen. Zum einen gefällt mir das optisch so, zum anderen sollte man ja einen Erdballen dran lassen – allerdings gab es keinen Erdballen, es war irgendwie eine Erdmasse, die ich dann hatte, also habe ich es halt im Schichtsystem gemacht. Sieht schick aus, und den Pflanzen hat es bislang auch nicht geschadet.
Nachdem ich die beiden Glasvasen fertig hatte, habe ich mich an meine Orchideenpflanze zu schaffen gemacht. Die bekamen wir letztes Jahr zur Hochzeit geschenkt. Leider verblühte die sehr schnell und der Blütenstamm verfaulte (sowie eine von zwei Zwiebeln – ich war noch unerfahren mit Orchideen). Ich schnitt also die trockenen, toten Wurzelenden ab und befreite die Wurzeln so weit es ging von dem alten Orchideengranulat. Da ich das noch nie gemacht hatte, also allgemein alles was mit einer Orchidee zu tun hatte, dauerte es etwas länger, aber ich habe es schließlich geschafft. Ich hatte mir dummerweise keinen Topf mit Löchern geholt, wo überschüssiges Wasser ablaufen kann, und somit habe ich dann die zweite Umtopfvariante wählen müssen: Bisschen normales SERAMIS unten, gefolgt vom Orchideen-SERAMIS. Optisch gefällt mir das auch schon wesentlich besser als vorher. Ich hoffe jetzt nur noch, dass die Orchidee irgendwann nen neuen Blumenstiel bekommt. In einem Blumenladen habe ich erfahren, dass man Orchideen nicht in zu große Behältnisse pflanzen sollte, also habe ich einfach den alten Übertopf genommen. Allerdings war die Floristin nicht sonderlich von SERAMIS überzeugt. Ihr Wortlaut war "So einen Sch… verkauft man ihnen?"… Jedenfalls bin ICH von dem Orchideengranulat so begeistert (was die Floristin sagt ist mir erst mal wurscht
), dass ich gleich nochmal nen Beutel nachkaufen musste – da ich derzeit eine Orchidee großziehe, die auch hinterher, wenn sie ein gewisses Alter hat, in Orchideenerde soll.
Als letztes kam dann die Grünpflanze dran, dessen Name ich nicht mehr weiß. Ich habe leider kein Vorher-Bild von ihr, aber bevor ich sie in SERAMIS umgetopft hatte, ging der längste Blattstiel nur bis zum mittleren Blatt… Das war Ende März. In nicht mal zwei Monaten, hat die Pflanze einen dermaßen Wachstumsschub bekommen – dank SERAMIS. Das kann ich gut behaupten, denn vorher wuchs sie nicht wirklich viel
Also alles in allem bin ich echt begeistert, über das saubere und tolle Umtopfen. Leider hatte ich Pech mit den beiliegenden Gießanzeigern. Die wechselten einmal die Farbe in blau… Das wars. rot wurde es nur an zwei bis vier Punkten, aber nicht durchgehend. An zu viel Wasser kann es auch nicht gelegen haben, ich habe mich an die Bewässerungshinweise gehalten. Als dann irgendwann das Granulat schon richtig trocken war und beide Gießanzeiger immer noch blau waren (bis auf die kleinen roten Punkte), habe ich einfach mal nachgegossen. Die Farbe änderte sich nicht. Also habe ich mir neue Gießanzeiger geholt, und da das gleiche Spiel. Ich muss dazu noch erwähnen, dass ich die Gießanzeiger NICHT bei der Orchidee verwende – wäre ja sinnlos und soll man auch nicht. Also wenn mir jemand sagen könnte, was ich bei den Gießanzeigern falsch gemacht haben könnte, bin ich offen für Tipps und Hinweise
Derzeit gieße ich nach Gefühl – also wenn das Granulat oben drauf knochentrocken ist…
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Brav aufgereiht – Das alles war im Testpaket
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Meine Orchidee vorm Umtopfen
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Meine Orchidee nach dem Umtopfen
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Vorher und nachher bei meinem Bambus
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Meine Grünpflanze – vor dem Umtopfen reichte der Blattstiel nur bis zum mittleren Brett. Nach knapp zwei Monaten hat sie ein extrem schnelles Wachstumstempo vorgelegt
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